Häufige Fragen

Letzte Änderung am Sonntag, 18. Februar 2018

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Ernst zu nehmende Forschung erkennt man daran, dass plötzlich zwei Probleme existieren,
wo es vorher nur eines gegeben hat.

Thorstein Bunde Veblen
 
Mit welchen Gebühren muss ich rechnen?
Wo frage ich an wen ein Vorfahr nicht verzeichnet ist?
Wie formuliere ich eine Suchanfrage?
Wie bewahre ich meine alten Urkunden auf?
Wie weit kann ich zurückforschen?
Ich kenne den Geburtsort der Person nicht?
Welche Unterlagen (Kopien) sind sinnvoll?
 

Mit welchen Gebühren muss ich rechnen?
Die staatlichen Archive verlangen meist keine Gebühren auf schriftliche Anfragen, die Pfarrämter hingegen wirtschaften selbstständig und müssen dies tun. Die Gebühren können Sie beim zuständigen Landeskirchenamt erfragen.
Die Evang. - Luth. Landeskirche in Sachsen verlangt z. Z. in Ihrer Gebührenordnung für eine Stunde Sucharbeit 13,30 dazu kommen noch 3,10 pro Auszug. Um die Daten einer Person zu finden sollte man in etwa ein bis zwei Stunden einplanen, es kommt natürlich auch darauf an wie der Bearbeiter seine handgeschriebenen Bücher kennt. Weiterhin kann es sein das nur ein symbolischer Preis verlangt wird - auch diese Möglichkeit besteht. 

Wo frage ich an wen ein Vorfahr nicht verzeichnet ist?
Es ist möglich das er einer anderen Glaubensrichtung angehörte. Eine weitere Möglichkeit wäre das er aus einem Nachbarort kam und ein anderes Pfarramt zuständig war. Fragen Sie deshalb bei Ihren Anfragen immer nach den Postadressen der angrenzenden Pfarrämter.  

Wie formuliere ich eine Suchanfrage?
In Ihrem Schreiben sollten Sie sich auf das wesentliche beschränken. Am besten ganz kurz in Stichpunkten schreiben was Sie über die gesuchte Person wissen und dann ebenso kurz Ihre Frage formulieren.  
 

Wie bewahre ich meine alten Urkunden auf?
Es empfiehlt sich die Urkunden staubfrei bei einer Temperatur von ca. 18 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 50% aufzubewahren, wichtig dabei ist das das Klima konstant bleibt. Es eignen sich Mappen oder Kartons aus säurefreien Material. Kunststofffolien enthalten meist Weichmacher und sind nicht zu empfehlen.  
 

Wie weit kann ich zurückforschen?
Bis zum Urozean wird es wohl niemand schaffen aber die pfarramtlichen Unterlagen beginnen um 1560, es ist also möglich bis in diese Zeit relativ leicht Unterlagen zu finden. Vor dieser Zeit helfen einem allerdings nur alte Steuerlisten, Einwohnerverzeichnisse, oder auch Handwerks- rollen weiter. Die alten Adelsfamilien hingegen haben genealogisch aufbereitete Familienarchive in denen man nach Einwilligung forschen kann den dort gehörte es schon immer zum guten Ton die Familiengeschichte zu kennen.
 

Ich kenne den Geburtsort der Person nicht?
Wo sind Geschwister der Person geboren? Wo fand eine kirchliche Trauung statt? Sehr oft im Geburtsort der Ehefrau oder dem Wohnort des Vaters. Im Auszug aus dem Heiratregister (kirchlich und auch standesamtlich) sind viele Angaben zu finden. Haben Sie Schulzeugnisse, Militärunterlagen, Gesellenbrief oder sonstige Papiere aus der Jugend - auch das können Anhaltspunkte sein.
 

Welche Unterlagen (Kopien) sind sinnvoll?
Ich empfehle Ihnen wenn möglich eine Kopie des entsprechenden Bucheintrages anzufordern. Die Randbemerkungen die oft gemacht wurden sind sehr hilfreich wenn man weitersuchen muss, nicht jeder Sachbearbeiter schreibt diese ins Begleitschreiben zu einer von Ihnen verlangten Urkunde.
 

Sollte Ihnen meine kleine Vorstellung gefallen haben - oder auch nicht - möchte ich Sie bitten sich in mein Computerlogbuch einzutragen. Vielen Dank für Ihr Interesse.
 

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